Samstag, 10. Januar 2026

Das Gefühl von Unendlichkeit | Buchrezension



Mit "Das Gefühl von Unendlichkeit" hat Austin Taylor ein außergewöhnliches Debüt zu Papier gebracht. Der

Klappentext verwirrt allerdings etwas, man könnte denken das Buch dreht sich hauptsächlich um die Liebesgeschichte zwischen den Protagonisten Zoe und Jack - das ist allerdings nicht der Fall. Das erste Drittel zieht sich ein wenig und ist seeeeehr theoretisch, sicherlich nicht für jeden was. Durchhalten wird hier allerdings belohnt denn nach den ersten ca. 10o Seiten würde ich sagen nimmt die Storv immer mehr fahrt auf und dann zieht sie dich in ihren Bann. Ziemlich schnell zeichnen sich auch die Charakterzüge der Protagonisten ab und die Anziehung zwischen den beiden wird spürbar intensiver. Ich möchte von der Handlung nicht mehr viel erzählen, da man den Plot sonst ziemlich schnell spoilern kann und ich glaube das würde viel vom Leseerlebnis kaputt machen.

Wir laden plötzlich ein einer Welt voll Ruhm und Ansehen, es werden allerdings vorallem im letzten Drittel auch ernstere Themen wie Verrat, Drogen- & Medikamentensucht sowie Suizid behandelt. Obwohl es sehr viel Chemie und dessen Theorie beinhaltet wurde das Buch nicht langweilig, der leichte schreibstil und die Übersetzung sind sehr gut gelungen.

Vom Vibe erinnert mich die Story an "The Circle" oder "Ein wirklich erstaunliches Ding" - wenn euch das gefallen hat, werdet ihr "Das Gefühl von Unendlichkeit" ebenso gut/sehr gut finden.

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